Aktuelle Veranstaltungen | Upcoming Events

1.-2.12.2016 | Internationale Tagung

SPRACHE – ETHIK – POLITIK
Normative Dimensionen der Rede

 Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien

Internationale Tagung im Rahmen des FWF-Projekts "Language and Violence" in Kooperation mit dem Critical Theories Network 

Bilder von der Veranstaltung

Organisation: Gerald Posselt & Sergej Seitz in Kooperation mit Andreas Gelhard

 

Donnerstag, 1.12.2016

13:15–13:45 Gerald Posselt & Sergej Seitz (Wien): Einführung

13:45–14:45 Hannes Kuch (Leipzig): Sprache und Gerechtigkeit

15:00–16:00 Steffen Herrmann (Hagen): Asymmetrische Reziprozität

16:30–17:30 Alfred Hirsch (Witten-Herdecke): Heimatlosigkeit Übersetzen

17:45–18:45 Andreas Gelhard (Wien): Grundloses Gerede. Heidegger, Hegel und die Macht der Sprache

19:00 Bernhard Waldenfels (Bochum): Responsivität und Korresponsivität

 

Freitag, 2.12.2016

9:30–10:30 Nikita Dhawan (Innsbruck): Das Recht zu provozieren: Redefreiheit, Hate Speech und die Politik der Zensur

10:45–11:45 Pascal Delhom (Flensburg): Das Wort ergreifen – Stellung beziehen

12:00–13:00 Sibylle Schmidt (Berlin): Ethik und Politik der Zeugenschaft

14:30–15:30 Thomas Bedorf (Hagen): Bauchrednerei. Zur Sprache politischer Affekte

15:45–16:45 Burkhard Liebsch (Bochum): Der Gewalt ausgesetzt. Zum Sinn der Sprache zwischen Ethik und Politik

17:15–18:15 Andreas Hetzel (Hildesheim): Drohung und Gewalt – Drohung als Gewalt

18:30 Sybille Krämer (Berlin): Sprache im Spannungsfeld von Leiblichkeit und Norm

18.-19.11.2016 Internationale Tagung

HETERONOMIE – ENTFREMDUNG – VERDINGLICHUNG
Grundbegriffe philosophischer Sozialkritik

Organisation: Andreas Gelhard, in Kooperation mit Gerald Posselt & Sergej Seitz (FWF-Projekts "Language and Violence")

 Bilder von der Veranstaltung

 

Freitag, 18.11.2016

12.00-12.30 Andreas Gelhard (Wien): Einführung

12.30-13.30 Dirk Quadflieg (Leipzig): Die Liebe zu den Dingen. Verdinglichung zwischen Entfremdung und Versöhnung

13.30-14.30 Christiane Thompson (Frankfurt am Main): 'Entfremdung' als Figur und Strategie des Denkens. Eine Adorno-Lektüre

14.45-15.45 Ferdinando-Giuseppe Menga (Tübingen): Über die Möglichkeit horizontaler Heteronomie. Eine kritische Begegnung mit Castoriadis und Arendt

15.45-16.45 Rita Casale (Wuppertal): Entfremdung und Krise der burgerlichen Repräsentation 

17.00-18.00 Christoph Henning (Erfurt) Entfremdung: Zur Verteidigung klassischer Ansätz

 

Samstag, 19.11.2016

10.00-11.00 Alfred Schäfer (Halle): Kritik: Zur Rhetorik der Aufklärung

11.00-12.00 Thomas Telios (St. Gallen) Wozu  (noch) Verdinglichung?

12.00-13.00 Matthias Flatscher (Wien): Verdinglichung als Anerkennungsvergessenheit? Kritische Überlegungen im Anschluss an Axel Honneth

14.00-15.00 Gerald Posselt & Sergej Seitz (Wien): Verdinglichung in der Diskussion zwischen Honneth und Butler

15.00-16.00 Andreas Gelhard (Wien) Exposition. Prufungsprozesse und das Problem der Verdinglichung

Medienberichte | Media reports

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Aktuell erschienen | Recently published

Gerald Posselt / Matthias Flatscher: Sprachphilosophie. Eine Einführung. Unter Mitarbeit von Sergej Seitz. Wien: facultas/UTB 2016.

Was ist Sprache? Welches Verhältnis besteht zwischen Sprache, Denken und Wirklichkeit? Welche Rolle spielt Sprache in der sozialen Interaktion? Der Band bietet eine kompakte Einführung in die grundlegenden Fragen und maßgeblichen Antworten der Sprachphilosophie vor und nach dem "linguistic turn". Klassische Ansätze von der Antike über Locke und Leibniz, Herder und Humboldt bis zu Nietzsche werden ebenso diskutiert wie die zentralen Positionen des 20. Jahrhunderts: analytische Philosophie (Frege, Wittgenstein, Austin), Hermeneutik und Phänomenologie (Heidegger), Strukturalismus (Saussure) und Dekonstruktion (Derrida, Butler).

Anna Babka / Gerald Posselt: Gender und Dekonstruktion. Begriffe und kommentierte Grundlagentexte der Gender- und Queer-Theorie. Unter Mitarbeit von Sergej Seitz und Matthias Schmidt. Wien: Facultas/UTB 2016.

Was hat der Begriff Gender mit der Dekonstruktion zu tun, in deren Zeichen seit den 1960er Jahren eine radikale Kritik an den hierarchischen, machtgesättigten Grundoppositionen des abendländischen Denkens erfolgt? Inwiefern ist die Geschlechtsidentität gesellschaftlich konstruiert und wie kann sie dekonstruiert werden? In welchem Zusammenhang stehen die emanzipatorischen Ziele der Queer-Theorie mit dekonstruktiven Denkbewegungen? Entlang einer historisch-systematischen Hinführung, eines Begriffsglossars und einer kommentierten Bibliographie widmet sich der Band den Grundlagen der Gender- und Queer-Theorie. Er richtet sich an Studierende aller geistes-, sozial- und kulturwissenschaftlichen Disziplinen und ist zugleich als Einführung und Nachschlagewerk geeignet.